Montag, 7. März 2016

Tagebuchbloggen im März

Frau Brüllen fragt wieder: WMDEDGT?

Der Wecker klingelt um 07:30 und ich bin hellwach. Heute ist unsere Haus-Einweihungsparty, und wir haben noch einen straffen Zeitplan vor uns. Ich werfe den glücklicherweise recht kooperativen Lieblingsbasler aus dem Bett. Er verschwindet kurz im Bad und macht sich dann auf die erste Erledigungsrunde, anschliessend gehe ich ins Bad. 
Bis 09:00 mache ich Gästezimmer und Gästebad vorzeig- und bewohnbar (die Schwiegereltern kommen nach mehreren ja-nein-doch-vielleicht-Dialogen nun doch zur Party und wollen auch übernachten) und bügle einen Korb Wäsche weg.  
Danach bereite ich den italienischen Nudelsalat fürs Buffet abends zu und stelle ihn in den für solche Gelegenheiten im Keller herumstehenden 2. Kühlschrank. Dort stehen auch schon zwei Kuchen, 80 Minifrikadellen und drei Dips, die ich gestern schon vorbereitet habe. 
Der Lieblingsbasler kommt zurück und bringt unter anderem meine Schilddrüsentabletten mit. Ich nehme sie gleich, damit wir eine halbe Stunde später frühstücken können. 
Danach räume ich die Küche auf. Der Lieblingsbasler bereitet die Rohkostplatte fürs Buffet vor (ich hasse so Schnippelkram, er liebt es...sehr praktisch :-) und geht danach Getränke einkaufen und zum Friseur. 
Ich setze den Hefeteig für die Pestosonne an. Während der Teig geht, staube ich überall ab. Dann bastle ich die Pestosonne zusammen, was erstaunlicherweise genauso einfach geht, wie es sich im Rezept las, und schiebe sie in den Ofen. 
Der Lieblingsbasler kommt vom Friseur zurück, verstaut die Getränke im grossen Aussenkühlschrank (hat auch Vorteile, in Badisch-Sibirien zu leben) und saugt anschliessend Staub, während ich Tulpen mit Weidenkätzchen und dekorativem Gestrüpp in kleine Väschen arrangiere. Dann wische ich die Böden nass auf.
Inzwischen ist es 14:15. Der Lieblingsbasler schnippelt noch den Fruchtsalat, ich gehe duschen. 
Kaum bin ich geduscht, stehen die Schwiegereltern (nur eine Stunde zu früh) vor der Tür. Mit noch nassen Haaren zeige ich ihnen Gästezimmer und -bad, dann übernimmt der Lieblingsbasler die Hausführung (die Schwiegermutter war noch nie da) und ich föne meine Haare und decke dann den Tisch. Währenddessen lasse ich schonmal die erste Maschine Kaffee laufen. 
Ab 16:00 Uhr kommen die Gäste. Wir nehmen Geschenke, Salate und Kuchen entgegen und Jacken ab, zeigen das Haus, verteilen Sitzplätze, Kaffee und Kuchen und kochen immer mal wieder eine Kanne Kaffee. Irgendwann befinden sich 34 Personen und ein Hund in unserem Wohn-Ess-Bereich, und es ist einfach nur schön, dass sich alle so wohl fühlen. Ich unterhalte mich mal hier, mal dort und beginne gegen 19:00 Uhr, das Buffet zum Abendessen aufzubauen. Ein Teil der Gäste verabschiedet sich nach dem Essen, und ab 21:00 passen wir alle um einen Tisch. Um 21:30 bringe ich die liebste Studienfreundin zum Bahnhof. Etwa eine Stunde später verabschieden sich die letzten Gäste. Die Schwiegereltern ziehen sich ebenfalls zurück, und ich bin so erschlagen, dass ich nur noch eine Spülmaschine laufen lasse und ebenfalls ins Bett gehe. 

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