Sonntag, 5. Oktober 2014

Tagebuchbloggen im Oktober

Frau Brüllen fragt WMDEDGT?

0:00  Ich sitze mitten im französischen Nirgendwo in einem äusserst plüschigen Varietétheater und schaue einer elsässischen Variante der Alice im Wunderland dabei zu, wie sie mit Hilfe eines goldenen Überwurfs und eines König-Artus-Schwerts aus den Händen der Amazonen die grausame rote Königin besiegt. Die rote Königin hat eindeutig die schlechtere Ausgangsposition, so tanzt sie nicht nur barbusig in unglaublich hohen Stilettos ihre Schlosstreppe herunter, nein, sie muss auch einen meterhohen Federbusch auf ihrem Kopf balancieren. Alice gewinnt nach zweimal Treppe rauf und runter, und das elsässische Publikum tobt. Wir toben etwas deutscher, fanden die Show mit einem klassischen französischen Revueballett und eingebauten Artistiknummern aber auch super (und das nicht zuletzt, weil um der ausgleichenden Gerechtigkeit willen nicht nur die Revuegirls mit blossem Oberkörper tanzten...). 
 0:30  Wir sind aus dem Theatersaal an unseren Tisch im Restaurant zurückgekehrt. Dort wird das Dessert serviert. Die Mousse au chocolat ist.......verboten gut! 
 1:30  Die Band der Music Hall gibt alles, aber mein Junggesellinnenabschied begann bereits am Morgen mit Westernreiten in der Nähe von Freiburg, dann gab es Mittagessen mit Aussicht im Schwarzwald, anschliessend Kaffee und Kuchen bei meiner Schwester, danach fuhren wir nach Strasbourg in unser Hotel für die heutige Nacht, danach dann weiter zum Abendprogramm und so gut die Band auch ist: wir sind alle nicht mehr die Jüngsten, schwächeln und lassen uns von der designierten Fahrerin (die ungeborene Babynichte erweist sich jetzt schon als sehr sympathisch!) wieder nach Strasbourg kutschieren. 
 Um 2:30 sind wir zurück im Hotel. Dort quatsche ich mit der liebsten Studienfreundin noch eine Stunde lang und schlafe dann "aus" bis um  08:30
Nach Duschen, Packen und aus dem Hotel wieder auschecken steht dann der nächste Programmpunkt an: ein Brunch, in Frankreich nicht ganz so leicht zu bekommen. Im Bistrot & Chocolat, einem süssen kleinen Laden in der Nähe des Münsters, ist das Frühstück nicht nur superschön angerichtet, sondern auch echt lecker. 


Nach dem Frühstück kommt die Sonne langsam heraus, wir bummeln noch durch die Strasbourger Altstadt, kaufen Eclairs und echt elsässische Storchentassen und machen uns dann allmählich wieder auf den Heimweg.  
Zum Schluss bringe ich meine Schwester nach Hause, verquatsche mich auch dort noch eine Stunde und bin um 17:00 wieder in Basel. 

Hier wird jetzt ausser Füsse hoch und Koffer auspacken nicht mehr viel passieren. 
Ich bin so froh, dass meine Freundinnen meine Wünsche zum Junggesellinnenabschied voll und ganz respektiert haben und weder Mottoshirts noch Bauchläden noch schmalzlockige Stripper zum Einsatz kamen!
Vielen Dank, ihr Lieben, ihr habt mich mit jedem Programmpunkt aufs Positivste überrascht. Ich bin ein kleines Bisschen gerührt und ein grosses Bisschen glücklich! 

Kommentare:

Claudia hat gesagt…

Juhu! Was für ein wunderschöner Tag!

alasKAgirl hat gesagt…

Schön, dass Ihr Spaß hattet in Strasbourg und dass Dir der Tag gefallen hat. Ich fand es auch sehr schön, auch wenn ich nur die halbe Zeit dabei war. (Und Muskelkater hatte ich auch. So von wegen "von dem bisschen kriegt man keinen Muskelkater.")

donauKwelle hat gesagt…

Ja, war ein superschöner Tag, eigwntlich ja sogar zwei superschöne Tage!
Und was heisst hier "ich hatte Muskelkater"...ich habe, immer noch!

Anonym hat gesagt…

Schön dass du einen tollen Tag hattest! LG aus Lö