Freitag, 5. September 2014

Tagebuchbloggen im September

Frau Brüllen fragt: WMDEDGT?

05:05  Der Wecker klingelt. Ich snooze noch ein Weilchen, der Lieblingsbasler ist aus unerklärlichen Gründen schon wach und geht ausnahmsweise vor mir duschen. 

05:25 Aufstehen, Duschen, Frühstücken, in die Klinik fahren. 

07:00 Ich vertrete heute den Kollegen auf der Privatstation, er hatte Dienst und darf gleich nach Hause. Er übergibt mir die Patienten. Nach der Frühbesprechung gehe ich mit dem Chef auf Visite. Da der Chef heute nicht operiert bin ich auch nicht im OP eingeteilt, der Vormittag vergeht mit Verbandswechseln, Patientengesprächen, Angehörigengesprächen, Konsil- und Entlassplanungen, Briefeschreiben und Kurvenvisite. Nach einer schnellen Suppe um 12:15 kümmere ich mich noch um eine Patientin, die gerade von der Intensivstation zu mir auf Normalstation verlegt wurde und habe um 13:00 Feierabend. Da wir jeden Tag geplant länger als 8 Stunden arbeiten, damit die Stationsarbeit ums OP-Programm herum erledigt werden kann, haben wir Freitagnachmittags frei. Jedenfalls dann, wenn wir keinen Dienst oder den langen Freitagsdienst haben.

Habe ich heute beides nicht, deshalb gehe ich direkt nach der Arbeit noch kurz Shoppen. Ich brauche auf den Herbst ein paar neue Shirts und einen Pullover. Ich bin normalerweise überzeugter Internetshopper (keine miefigen Umkleidekabinen, keine aufdringlichen Verkäufer...), aber eine Kollegin hat mir einen Laden in der Innenstadt sehr empfohlen und das Wetter ist gut, also gehe ich tatsächlich mal wieder analog einkaufen. Ich suche ein paar Shirts aus und werde dabei (natürlich!) von einer Verkäuferin angesprochen. Ich bin erst skeptisch, aber die Verkäuferin ist wirklich sehr nett und kompetent und ich finde mit ihrer Hilfe ein paar tolle Klamotten, die ich mir selbst nicht ausgesucht hätte. Und weil sie so einen netten französischen Akzent hat, probiere ich sogar noch den grünen Pullover, den ich ganz zu Anfang abgelehnt hatte, weil er eine Knopfleiste auf dem Rücken hat und den sie mir 30 Minuten später nochmal wärmstens empfiehlt, und was soll ich sagen, der Pullover sitzt wie angegossen und steht mir noch dazu hervorragend. Tolle Verkäuferin!
Nach dem Klamottenkauf gehe ich noch kurz in den Supermarkt. Alles was ich eigentlich möchte ist aus, dafür laufen mir Teelichte über den Weg, die brauchen wir auch unbedingt (unser Teelichtvorrat ist erschöpft, offensichtlich war ich schon sehr lange nicht mehr bei IKEA!). 

16:00 Ich komme zu Hause an. Nach einer Blogrunde verräume ich des Lieblingsbaslers Küchenchaos vom Vorabend, räume die Spülmaschine aus und wieder ein, wasche Wäsche, giesse die inzwischen doch sehr durstigen Balkonblumen und räume auf...

18:30 Der Lieblingsbasler kommt nach Hause und bringt mir ein Päckchen mit. Darin befindet sich ein etwas verspätetes Geburtstagsgeschenk von der liebsten Studienfreundin. Und sie hat den Nagel sowas von auf den Kopf getroffen! Würde am liebsten gerade losbacken...

 

1 Kommentar:

MeinigkeitenimBackwahn hat gesagt…

Halloween-Farben?
Hach, wer kann das besser verstehen als ich Backsüchtige :)