Montag, 21. April 2014

Ostern 2014

Mein Osterfest war bis jetzt ein (im guten Sinne) sehr volles und familienreiches.
Los ging es am Gründonnerstag, als ich direkt nach der Arbeit in meine Heimatstadt düste (oder auch stand, denn sehr viele andere Autofahrer wollten wohl dieselbe Autobahn benutzen), um zuerst zum Friseur zu gehen (was lange schon notwendig gewesen wäre, aber mein Dienst- und des Friseurs Terminplan liessen es nicht früher zu) und anschliessend mit meinen Eltern ihre Geburtstage zu feiern.
Karfreitag nutzten wir, um eine potentielle Hochzeits-Location anzuschauen. Die würde uns schon gefallen, hat aber im Wunschmonat mal wieder keine Termine frei, so dass wir nun mit Spannung darauf warten, welche Termine uns nächste Woche (nach Koordination mit sämtlichen Bankettverantwortlichen) wohl angeboten werden. Wenn dann ein halbwegs annehmbarer Termin dabei sein sollte, müsste nur noch das Standesamt mitziehen und schon (!) hätten wir zumindest das wann und wo fix. Ich schlage ehrlich gesagt drei Kreuze, wenn ich mich nur noch um Einladungskarten, Deko und vielleicht noch ein Kleid kümmern muss!
Nachmittags traf ich die liebste Schulfreundin inklusive Mann und 2,5 Kindern. Wir mailen uns selten und telefonieren noch seltener und doch ist es bei jedem Treffen, als hätten wir uns gestern zuletzt gesehen. Schön ist das! Seit kurzem spielen wir immerhin exzessiv Quizduell gegeneinander (btw, ich spiele unter "donaukwelle" und nehme Herausforderungen gerne an :-)
Abends weihten wir dann mit einem original Schweizer Käsefondue das Geburtstagsgeschenk meiner Mutter (ein(en?) Caquelon) ein.
Den Samstagvormittag verbrachten wir mit einem Lebensmittelgrosseinkauf. Dann fuhren wir durch leichten Schneefall über den Feldberg und mit einem kleinen Abstecher in ein noch kleineres Schwarzwalddorf zwecks Osternestchenübergabe zurück nach Basel, wo wir den Rest des Tages in der Küche und mit Tischdecken verbrachten. Für Ostersonntag hatten wir nämlich meine und des Lieblingsbaslers Eltern, meine Schwester mit Freund und Hund und meine Patin zum Brunchen eingeladen.

 
 
 
Direkt nach dem Aufstehen am Sonntag buk ich mit der Schürze über dem Pyjama noch die Rosinen-Quark-Brötchen (unten im Bild). Die sind zwar total einfach, aber vor allem lecker und gehen so:
2 Eier mit 30g Zucker und 250g Quark, einer Prise Salz und einem Päckchen Vanillezucker verrühren. 250g Mehl und ein Päckchen Backpulver dazugeben, ausserdem noch 1 - 5 Handvoll Rosinen daruntermischen. Brötchen formen und bei 175°C für 15 Minuten backen, Brötchen dann mit Milch bestreichen und mit etwas Zucker bestreuen und nochmal ca. 5 Minuten weiterbacken. Fertig! Geht übrigens auch ohne Rosinen, oder mit Zimt.
Nach dem Backen folgten Duschen, Schminken, Anziehen und weitere Brunchvorbereitungen. Unsere Gäste kamen pünktlich und wir brunchten, unterbrochen von einem 2-stündigen sehr sonnigen Spaziergang am Rhein entlang und durch die Basler Altstadt bis ca. 18:00 Uhr vor uns hin. Nach dem Aufräumen war ich so erschlagen, dass ich gegen 20:00 Uhr ins Bett fiel und erst zwölf Stunden später wieder aufwachte.
Heute weilt der Lieblingsbasler beim Fussballspiel in Bern, und wenn alles läuft wie geplant erwarte ich ihn vor heute Nacht auch nicht zurück. Ich habe mir für heute nur Dinge vorgenommen, die ich sehr, sehr gerne mache und freue mich schon seit Tagen auf diesen Allein-mit-mir-Tag.
Ich starte jetzt gleich mit einem Tee mit Milch aus der derzeitigen Lieblingstasse und baue als nächstes die Nähmaschine auf.
Ich wünsche noch schöne Rest-Ostern!



Kommentare:

alasKAgirl hat gesagt…

Also ehrlich, Rosinen in Brötchen?!? Wer macht denn sowas!

Anonym hat gesagt…

Liebe Kwelle (haha, ich weiß woher das K stammt :-)), ich bewundere ja dein Gebäck, v.a. die Weihnachtsplätzchen sahen so akkurat aus....wahnsinn.
Ich finde übrigens Rosinen im Brötchen akzeptabel (besser als angebissene Tomate auf weißer Bluse...).
Und: Gratulation zur Verlobung!! Nur sta oder auch kirchlich?
Herzlichst aus der Lerchenstadt, habanonym

donauKwelle hat gesagt…

Ich bin nun doch ein klein wenig irritiert, denn soweit ich weiss kenne ich in der Lerchenstadt niemanden, der die Geschichte mit der Tomate auf der Bluse (die übrigens eigentlich ein hellblauer Rock war), kennt. Nur in Weil?!?

nina ruge hat gesagt…

Hm arbeiten in Weil, wohnen in L. ;-)