Donnerstag, 5. Dezember 2013

Tagebuchbloggen im Dezember

Frau Brüllen fragt auch im Dezember wieder: Was machst Du eigentlich den ganzen Tag?
Nicht viel, kann ich heute nur antworten, aber fangen wir doch von vorne an:

05:05 Der Wecker läutet. Eigentlich hatte ich gedacht, ich könnte heute wieder arbeiten gehen. Die letzten drei Tage lag ich nämlich mit einem hundsgemeinen Virusinfekt entweder im Bett oder auf der Couch. Uneigentlich habe ich die halbe Nacht gehustet, beim Atmen schmerzen die Bronchien, die Nebenhöhlen schmerzen auch wenn ich nicht atme und ich habe immer noch Gliederschmerzen deluxe. Also nix mit Arbeiten.

06:50 Ich rufe meinen Kollegen an, werde am Telefon aufgrund diskret veränderter Stimmlage erstmal nicht erkannt und melde mich für heute nochmal ab. Dann schlafe ich weiter.

09:00 Ich bin endgültig wach, bleibe aber noch ein Bisschen im warmen Bett liegen und lese. Irgendwann treiben mich Kopfschmerzen und verstopfte Nase ins Bad respektive zur Hausapotheke. Dort lasse ich mir auch gleich ein Erkältungsbad ein (und wenn sich jetzt jemand fragt, warum ich armes Würstchen das alles alleine machen muss: der Lieblingsbasler weilt gerade in Hongkong und kommt erst nächste Woche wieder. Und bis dahin bin ich ja sicher wieder topfit!).

10:30 Ich rieche wie eine Horde Koalabären und fühle mich tatsächlich besser. Soll nochmal einer sagen, Ekältungsbäder brächten nichts! Es geht doch nix über den Placeboeffekt! Jetzt erstmal Frühstück (Toast. Mit Honig von meinem Papa bzw. seinen Bienen. Freue ich mich jedes Mal darüber, dass ich eigenen Honig essen darf!).

Der Vormittag plätschert mit Hörbuch (Die Känguru-Chroniken) und vor dem TV so dahin, der Nachmittag auch und ich arbeite an einem Weihnachts-Geheimprojekt. Das ging gestern noch gar nicht, es geht also eindeutig aufwärts!
Weil das Mittagessen ausfiel, gibt es eine Kostprobe der bisher gebackenen Weihnachtsplätzchen. Mit heisser Schokolade!

 
Am späten Nachmittag hole ich die Nähmaschine aus dem Regal und stelle ein weiteres Geheimprojekt fertig (an dieser Stelle übrigens ein ganz herzliches Dankeschön an Ina von pattydoo, deren Videonähanleitungen es auch blutigen Nähanfängerinnen wie mir (pun intended) möglich machen, vorzeigbare Ergebnisse zu produzieren!), und spätestens jetzt ist klar: den Dienst morgen kann ich machen!
Weil das mit dem Nähen trotz guter Anleitung doch wieder länger ging als beabsichtigt, gibt es statt der geplanten Thunfisch-Pasta nur Buttertoasts. Seit der Lieblingsbasler, der hier der eigentliche Koch ist, in Asien weilt, ist meine Ernährung etwas...uninspiriert. Morgen wird alles besser ;-)
 
Der Abend vergeht mit einer ausgedehnten Blogrunde, dem Einpacken der ersten Weihnachts- und der einzigen Nikolausgeschenke sowie dem Herrichten der Plätzchendose für meine Eltern. Und schon sitze ich müde mit einer Wärmflasche auf dem Schoss auf der Couch und drücke mich davor, in das einsame Bett rüberzuwechseln. Was jetzt nichtsdestotrotz passieren wird.
Gute Nacht!


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