Sonntag, 5. Mai 2013

Tagebuchbloggen im Mai

Frau Brüllen lädt auch heute wieder zum Tagebuchbloggen ein. Und dieser Frühsommertag ist nun wirklich wie gemacht dafür!

00:30 Der Lieblingsbasler und ich kommen von einem Abendessen bei Freunden zurück. Es war lecker und lustig, aber ich merke, dass ich keine zwanzig mehr (dafür aber immer noch etwas erkältet) bin und falle völlig k.o. ins Bett.

10:00 Ich wache auf, weil die Glocken der benachbarten Kirche läuten. Macht nix, ich bin wieder fit!
Der Lieblingsbasler macht Frühstück, ich gehe duschen. Es folgt ein Sonntagsfrühstück vom Feinsten mit unglaublich leckerem, gestern in der Foodabteilung bei Globus erstandenem Lemon Curd.
Nach dem Frühstück müssen wir ein bisschen auf dem Balkon herumsitzen und unser Eichhörnchen beobachten. Es baut sich im Baum vor unserem Balkon gerade einen Kobel.
Anschliessend wird es etwas weniger sonntäglich. Der Lieblingsbasler widmet sich unter Absingen schmutziger Lieder dem verstopften Abfluss im Bad, ich sortiere meinen Kleider- und Schuhschrank aus und falte danach mal wieder Wäsche (wie können zwei Personen soviel Wäsche verbrauchen?!? Wie wäre das erst mit Kindern?!?).
Irgendwann stelle ich fest, dass die Sonne draussen (also da, wo wir nicht sind!) ganz wunderbar scheint. Wir beschliessen, dass wir uns den diversen Stapeln (ich Wäsche-, der Lieblingsbasler Papierstapeln) auch abends noch widmen können und verlassen gegen 14:00 das Haus.
Im Auto entscheiden wir dann doch auch schon, wohin uns unser Ausflug zum Sonnetanken eigentlich führen soll: wir suchen einen Ort auf, an den der Lieblingsbasler vor ca. 20 Jahren immer mit seinen Kumpels radelte, um dort Gladiatorenkämpfe nachzustellen oder Archäologe auf Forschungsreise zu spielen: Augusta raurica (an dieser Stelle mal ein ganz herzlicher Gruss an Frau Brüllen!).

Hier schlendern wir zwischen den alten Steinen herum,

 
beobachten Eidechsen beim "Sünnele" (und Käferfressen),
 
 
essen auf den Stufen des alten Tempels ein Eis, schlendern weiter,
 
 
 
beobachten diverse "römische Haus- und Nutztiere", 

 
 
 
stellen fest, dass es schon fast 16:30 ist und fahren dann wieder nach Hause.
Dort sind die Stapel immer noch Stapel, ich sitze auf dem Balkon und lese.
Der Lieblingsbasler will unbedingt sein Londonmitbringsel ausprobieren. Hab ich nix dagegen!
 
 
Inzwischen ist es 20:00. Ich habe eine Blogrunde gedreht und tippe nun selbst, während die Amsel gegenüber vor sich hin trällert.
 
 
21:45 Die Wäschestapel sind Vergangenheit (also, zumindest bis zum nächsten Waschtag) und ich lümmle mit meinem Strickzeug zur dritten Staffel von "How I met your mother" auf dem Sofa herum. 
 

 

 


 
 





Kommentare:

alasKagirl hat gesagt…

Mit Kindern ist einfach jeden Tag Waschtag. Bei dem Dauerregen war jetzt allerdings das Problem, dass die Wäsche nicht so schnell trocken war, dass man am nächsten Tag gleich wieder waschen konnte. Drei Maschinen haben wir am Wochenende geschafft, zwei Maschinenladungen warten noch drauf gewaschen zu werden. Und neue kommt dazu, so schnell kann man gar nicht schauen.

donauKwelle hat gesagt…

Tja...und wie macht man's, wenn man keine eigene Waschmaschine hat? Ich wünschte, ich könnte jeden Tag waschen :-)

alasKAgirl hat gesagt…

Ach stimmt ja, das war ja so blöd bei Euch.
Puh, die Vorstellung wir hätten keine eigene Waschmaschine. Und dann pinkelt eins der Kinder ins Bett, man muss Laken, Bettwäsche und Bettdecke waschen und ist erst wieder in fünf Tagen dran mit waschen.