Dienstag, 12. März 2013

WmDedgT? - Der Dienstag

07:00 Der Wecker des Lieblingsbaslers klingelt und er steht ganz ohne Snoozen auf. Heute ist mein erster freier Dienstag, denn seit Anfang des Monats bin ich 80%-Teilzeitkraft und habe dienstags immer frei (also, ausser letzter Woche. Da war eine fürchterlich wichtige und leider ganz und gar nicht fakultative Fortbildung). Irgendwie bin ich schon wach, und während der Lieblingsbasler duscht drehe ich auf dem Ipad eine kurze Internetrunde und schreibe ganz analog eine To-Do-Liste für heute.

7:30 Der Lieblingsbasler verlässt das Haus. Ich bin immer noch wach, bleibe aber noch ein halbes Stündchen liegen und bestelle ein phantastisches Geburtstagsgeschenk für den Lieblingsbasler (dieses Mal ist es echt was Gutes! Kannst Dich freuen!).

Um 9:00 bin ich geduscht und angezogen, habe das Küchenchaos vom Vorabend beseitigt (der Lieblingsbasler kocht echt super, aber mit dem Aufräumen hat er´s einfach nicht so...) und die Wäsche sortiert. Für heute bin ich nämlich im Waschplan eingetragen (für alle Nicht-Schweizer: hier hat man keine eigene Waschmaschine in der Wohnung, es gibt einen Waschraum und einen Plan, in den man einträgt, wann man waschen möchte. Zumindest in den liberaler organisierten Mehrparteienhäusern. In den weniger liberal organisierten wird der Waschküchenschlüssel nach einem ausgeklügelten System reihum weitergereicht, und falls man am zugedachten Tag nicht waschen kann, muss untereinander getauscht werden.). Ich steige also die 85 Stufen zu unserer Waschküche hinunter und lasse die erste Maschine laufen. Anschliessend dann ein Cappuccino-Frühstück.

Der Vormittag vergeht mit Geschenkeeinpacken (diese Woche stehen zwei Geburtstagsfeiern an), Mailschreiben, Ablage aufräumen, Papiere sortieren und immer wieder Abstiegen in die Waschküche...

12:30 Ich koche mir eine schnelle Tomatensuppe (Zwiebeln andünsten, passierte Tomaten (die von Alnatura sind geschmacklich die besten seit langem!) dazu, Salz, Pfeffer, bisschen Frischkäse, fertig). Das Suppekochen ging dann aber doch länger, weil ich durch dieses niedliche Wesen auf unserem Balkon abgelenkt wurde:




Eigentlich waren es sogar zwei, aber ich habe es nicht geschafft, beide zusammen vor die Linse zu bekommen.

Bis 14:00 ist Mittagspause, inclusive 1,5 Folgen Emergency Room (obwohl man das ja fast noch als Fortbildung durchgehen lassen könnte).

Anschliessend geht es weiter mit Papierkram (ich habe meinen Papierstapel wohl seit Anfang des Jahres nicht mehr durchgesehen?!?), Wäsche zusammenlegen (Bügelwäsche ist leiderleider noch nicht genug zusammengekommen, sie verstehen? ;-) und Tagebuchbloggen. 

Ab 17:00 folgt das, wofür dieser 80%-Tag ganz ursprünglich mal vorgesehen war: Lernen.


18:50 Ich weiss jetzt einiges über die Abdominal-Tuberkulose (die ich in echt natürlich noch nie gesehen habe, ist in unseren Breitengraden nunmal ein echter Kolibri) und habe auch eine interessante Studie zum Thema postoperativer Wundinfekt nach Leistenhernien-OP mit und ohne perioperative Antibiotikaprophylaxe gefunden. Macht direkt Spass, das Lernen! Es ist nur so: wenn ich in diesem Tempo weiterlerne, kann ich mich frühestens in drei Jahren zur Prüfung anmelden. Ich muss meine Herangehensweise wohl noch optimieren.
Egal, jetzt muss ich mich umziehen, meine kleine Schwester feiert nämlich in ihren Geburtstag rein (das zwar letztendlich doch ohne mich, weil ich nicht bis Mitternacht wach bleiben kann, aber den Partyanfang nehme ich trotzdem mal mit).




Kommentare:

Sabine hat gesagt…

Cool, das Eichhörnchen!! In dem Kasten, zu süss. Frohes Lernen wünsche ich noch!
Liebe Grüsse von Sabine

Meinigkeiten hat gesagt…

Ja, das Eichhörnchen ist der Knaller :)

Liebe Grüße, auch von einer Sabine

Frau Brüllen hat gesagt…

Ohoooo, Blogger aus der Nachbarschaft! Wie schön!

donauKwelle hat gesagt…

@ die beiden Sabines: ich konnte mich auch gar nicht satt sehen an den beiden Eichhörnchen. Fühlte mich sofort in meine Kindheit zurückversetzt: Puschel! Hoffentlich kommen die jetzt öfter.

@ Frau Brüllen: herzliche Grüsse aus der Stadt ins Umland! Ich glaube, ich fahre jeden Morgen an Ihrem Büro vorbei :-)