Mittwoch, 2. Mai 2012

Leseempfehlung!


Bishop´s Lacey, 1950. Flavia de Luce ist 11 Jahre alt und lebt mit ihrem Vater und ihren beiden älteren Schwestern auf Buckshaw, dem alten Herrenhaus ihrer Familie. Flavias grosse Liebe ist die Chemie, und mindestens genauso gerne steckt sie ihre Nase in Dinge, die sie eigentlich nichts angehen. Mit Gladys, ihrem klapprigen Fahrrad, streunt sie nach Herzenslust durch das Dorf und kennt alle und jeden. Nebenbei liefert sie sich einen niemals endenden Kleinkrieg mit ihren beiden Schwestern Daphne und Ophelia. 
Als der Puppenspieler Rupert Porson während einer Vorstellung tot auf die Bühne stürzt, ist Flavia gleich klar: das war Mord! Auf die ihr eigene nervige und altkluge Art nimmt sie die Ermittlungen auf und hat am Ende nicht nur einen, sondern gleich zwei Todesfälle aufgeklärt.

Für alle, die skurrile Figuren und englischen Humor mögen, ist dieser Roman von Alan Bradley ein ganz phantastisches Buch. Flavia ist intelligent, altklug und manchmal sehr berechnend. Sie hat eine ziemlich morbide Ader, und wenn nicht ab und zu ihre verletzliche, kindliche Seite durchschimmern würde, fände ich sie wohl ziemlich ätzend. So finde ich sie einfach prima. Sie erinnert mich stark an eine junge Miss Marple. Dazu trägt vermutlich auch das Setting in einem kleinen englischen Dorf bei.
Unbedingt empfehlen möchte ich auch den ersten Band Flavia de Luce - Mord im Gurkenbeet. Den ersten Band musste ich alleine wegen des skurrilen Titels lesen, und ich wurde nicht enttäuscht!

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