Dienstag, 24. Januar 2012

Der Teufel von Mailand

Martin Suter war für mich bisher immer ein Garant für ein gutes Buch. Bis ich neulich "Der Koch" gelesen hatte und doch sehr enttäuscht war. Der war so gar nicht in einer Linie mit "Small world", "Die dunkle Seite des Mondes" oder "Ein perfekter Freund", eben einfach nicht mein Fall.
Daher ging ich auch an "Der Teufel von Mailand" eher skeptisch ran. Aber es sprang mich in der Stadtbibliothek an, und so wanderte es mit auf meinen Ausleihstapel. Gut so, denn dieses Buch ist für mich wieder ein echter Suter: es schafft eine fesselnde Atmosphäre, ist psychologisch interessant und will sich einfach nicht aus der Hand legen lassen!
Und obwohl doch noch einige kleine Fragen offen blieben, gefiel mir das raffinierte Ende sehr gut.
Schön auch, wie sich Herr Suter im Nachwort bei den Verkehrsvereinen des Unterengadin für das in seinem Roman vorherrschende schlechte Wetter entschuldigt.

Nach einem unfreiwilligen LSD-Trip kann Sonia plötzlich Farben fühlen und Geräusche sehen. Da sie sich nach ihrer alptraumhaften Scheidung von einem reichen Banker sowieso nach Ruhe und Abgeschiedenheit sehnt, verlässt sie die Stadt und steigt in einem Wellnesshotel in einem unterengadiner Dörfchen wieder in ihren erlernten Beruf als Physiotherapeutin ein. Doch auch in Val Grisch, diesem kleinen Dörfchen, passieren kuriose Dinge, auf die sich Sonia zunächst keinen Reim machen kann. Bis sie auf eine alte Engadiner Sage stösst...

Keine Kommentare: