Sonntag, 23. Juli 2017

Wochenschnipsel KW 28/29

Endlich Urlaub! Wir flogen nach Edinburgh, nahmen den bestellten Mietwagen in Empfang und fuhren (natürlich links, kurzfristig sogar einen Tick zu weit links für den Aussenspiegel) nach Stonehaven. Dort verbrachten wir drei Tage, assen Fish und Chips, besichtigten Dunnottar Castle, schwammen im Meerwasserfreibad und spazierten an der Küste entlang. 



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Weiter ging es durch die Grampians in ein winziges Dorf, etwas nördlich von Inverness, auch dort blieben wir ein paar Nächte. Zufällig waren in Inverness gerade Highland Games, wir liessen sie uns nicht entgehen (und wissen jetzt, dass es da gar nicht ständig nur um Baumstammwerfen geht. Es gibt auch Wettbewerbe im Dudelsackspielen und Highland Dancing!). 

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Danach wagten wir uns in die angebliche Touristenhölle Pitlochry. Wir fanden es dort ganz zauberhaft und überhaupt nicht so überlaufen, wie der Reiseführer behauptet hatte. Ausserdem hatten wir sehr grosses Glück mit dem Hotel (und noch mehr Glück, dass wir uns für Halbpension entschieden hatten, die Küche war nämlich so unglaublich gut, dass wir uns jeden Tag schon direkt nach dem Frühstück wieder aufs Abendessen freuten :-) 

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Für zwei Tage fuhren wir noch an die Westküste nach Oban, und dieses Mal hatte der Reiseführer mit seiner Warnung leider recht. Vielleicht lag es daran, dass in Schottland gerade Sommerferien waren, vielleicht waren wir durch die vielen Tage in der "Einsamkeit" der Highlands nichts mehr gewöhnt, aber wir fanden den Ort ziemlich überlaufen. Das Wetter war mit 27°C allerdings phantastisch. 

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Bevor wir zurückflogen, verbrachten wir noch zwei Tage in Edinburgh.



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Hagelschauer auf dem Rückweg vom Flughafen ergibt eine diskrete Formveränderung am Autodach. 

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Besuch bei den Nichten, um die neuen Fertigkeiten zu bestaunen. Nichte 1 spricht wie ein Buch, Nichte 2 kann jetzt krabbeln (und freut sich darüber wie ein Schnitzel).

 

Sonntag, 9. Juli 2017

Wochenschnipsel KW 26 / 27

Ich nutzte den freien Montag, um die Fenster zu putzen, was mit weitem Abstand meine verhassteste Hausarbeit ist. Zur Belohnung ging es ins Freibad. 

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Die Woche verflog mit dringlichen "muss ich unbedingt vor Fortbildung - Urlaub - Fortbildung noch erledigen"-Dingen. 

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Der Kaminkehrer wollte auch unbedingt noch vor Fortbildung - Urlaub - Fortbildung kommen. 

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Der "Milo" für die Tochter der Grosscousine wurde endlich fertig. Nachdem ich mich beim ersten mit der Grösse etwas verschätzt hatte (der erste wurde nämlich so klein, dass das Referenzbaby (Nichte 2) fast operativ daraus entfernt hätte werden müssen), wanderte der erste Milo in die Geschenkkiste für ein Winterbaby und ich strickte alles nochmal eine Nummer grösser.



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Am Wochenende besuchten wir mit der Schwester samt Familie erst das Poloturnier (was eigentlich nur mit der Hüpfburg bei Nichte 1 und dem Bonusneffen punkten konnte) und anschliessend den Mittelaltermarkt im 1200 Jahre alten Ortsteil. Dort fanden es alle auch ohne Hüpfburg toll. 

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Sonntagabend fuhr ich beruflich nach Fulda. Dort bildete ich mich eine Woche lang fort, ging mit den Kollegen aus ganz Deutschland in den Biergarten und erfuhr auf der Stadtführung einiges über Fachwerk. Doch doch, es ist ganz nett dort, in der Mitte Deutschlands. 






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Auf den Zugfahrten wuchs ein bunt geringelter "Jeck". 




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Zu Hause läuteten der Lieblingsbasler und ich den Urlaub mit Hawaiitoast im Biergarten ein. 

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Bewältigung des Mount Washmore. 

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Sechs Stunden zwei kleine Kinder hüten macht zwei Erwachsene sehr müde. 

Montag, 26. Juni 2017

Wochenschnipsel KW 25

Mein erster Mammographietermin. Es war 1. gar nicht so schlimm wie befürchtet und 2. wurde nichts auffälliges gefunden. Nicht nur von meinem Herzen fiel ein Stein! 
Muss ich trotzdem nicht so bald nochmal haben. 

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Erdbeermarmelade, für ein schöneres Leben

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Die Pfingstferien sind vorbei, es wird wieder getanzt. Wir können jetzt auch den grossen Kreisel im langsamen Walzer (fast so wie der kleine Kreisel, nur mit deutlich mehr Schwung. Schwung kann er, der Lieblingsbasler!). 

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Regionalkonferenz in Freiburg bei 35° C im Schatten. Den Tag im klimatisierten Sitzungsraum zu verbringen war nicht die schlechteste Wahl. 

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Unsere Autos tragen jetzt Sommerschuhe. Zumindest für die nächsten 2,5 Monate :-)

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Nach der Arbeit ins Freibad zu fahren, fühlt sich fast an wie Ferien. Ich arbeite daran, dass sich die Saisonkarte dieses Jahr auszahlt. 

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In der Heimatstadt wurde am Wochenende gross gefeiert, wir feierten mit. Am Sonntag kam auch die Schwester mit Anhang dazu. Nichte 1 war glückselig, weil überall Musik gespielt wurde, und tanzte den ganzen Tag.

Sonntag, 18. Juni 2017

Wochenschnipsel KW 24

Die erste "richtige" 80%-Woche, montags habe ich jetzt immer frei. Da durfte gleich mal der Elektriker kommen, um die Klingelanlage zu reparieren. Nach nur drei Stunden und vielen unterdrückten Flüchen seinerseits klingelt sie nun wieder. 

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Ich nutzte den Rest des Tages für alles, was ganz dringend gemacht werden musste. Also z.B. die Ablage, das Zusammensuchen von Steuerunterlagen und die Herstellung von Holunderblütengelee und Holunderblütensirup. 



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Weil ich dabei zuerst ein Glas Holunderblütengelee und dann, nachdem die Küchenfronten und der Boden nicht mehr klebten, eine Flasche Holunderblütensirup umwarf, ging ich gleich noch einkaufen. Der Fliesenreiniger war nämlich alle, und ich sag`s mal so: Wasser alleine war da irgendwie machtlos. 

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Ich hospitierte einen Tag beim stellvertretenden Geschäftsführer und erfuhr gar spannende Dinge. Die sind aber leider noch schrecklich geheim, so dass ich auf der Arbeit jetzt höllisch aufpassen muss, damit das so bleibt. 

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Den Feiertag verbrachte ich teils im Rosenbeet, teils mit der Planung des bald anstehenden Schottlandurlaubs. 

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Zum Wochenende hin grosse Aufregung: aus Gründen darf ich nächste Woche zur Mammographie. Auch wenn ich mir zu 98% sicher bin, dass alles gut ist, hat mein Hinterkopf schon Plan A, B und C parat. 

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Zur Ablenkung ging es mit Nichte 1 auf die Südwestmesse, abends grillten wir mit meinen Eltern. 

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Den geplanten Frühstücksbesuch des alasKAgirls musste ich dann leider absagen, weil der Lieblingsbasler die Magen-Darm-Nummer vom letzten Wochenende einfach noch mal wiederholte.
 

Holunderblütengelee

Damit ich mir nicht jedes Jahr wieder neu überlegen muss, wie ich das letztes Jahr noch gleich gemacht habe, schreibe ich hier einmal auf, wie ich Holunderblütengelee herstelle. 



Ich nehme: 

20 - 30 Holunderblütendolden
2 l Wasser
500 g Gelierzucker 3:1
5 g Zitronensäure
1 EL Rosenwasser

Die Holunderblütendolden sanft schütteln, bis alles, was krabbelt, rausgefallen ist. Die kleinen Blüten von den grossen Stielen schneiden, in das Wasser geben und ca. 24 h im Kühlschrank stehen lassen. 
Das Holunderblütenwasser dann durch ein mit einem Mulltuch ausgeschlagenes Sieb giessen, die Holunderblüten etwas ausdrücken. 
1,25 l Holunderblütenwasser mit 500 g 3:1-Gelierzucker aufkochen, Zitronensäure zugeben, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, 1 EL Rosenwasser zugeben und in saubere Twist-Off-Gläser füllen. Gläser verschliessen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen.  

Aus dem restlichen Holunderblütenwasser kann man, wenn man möchte, Holunderblütensirup herstellen. 

Montag, 12. Juni 2017

Wochenschnipsel KW 20 / 21 / 22 / 23

Wie war das noch gleich, wenn der Blog leer bleibt, ist das Leben voll? Hier war es jedenfalls so (und um die Spannung gleich vorneweg rauszunehmen, nichts davon hatte mit Kinderwunsch zu tun...da ist nämlich gerade Pause, brauchen sowohl Körper als auch Seele dringend). 

Der Arbeitgeber liess freundlicherweise einen Ergonomieberater für unser Team kommen, und weil der Rücken in letzter Zeit immer wieder zickte, nahm ich das Angebot dankend an. Ob es jetzt an den Tipps des Ergonomieberaters lag oder daran, dass ich wieder regelmässiger Sport treibe...der Rücken zickt jetzt jedenfalls deutlich weniger.

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Sonntägliches Grillen mit der Familie im sonnigen Garten. 



 
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Mein Vater musste wegen einer Sache, die er deutlich lockerer nahm als ich, ins Krankenhaus. Vermutlich stresste es mich auch deutlich mehr als ihn, was wiederum wohl daran lag, dass ich durchaus schon Beine amputiert habe und er nicht. Letztendlich ging bisher alles gut, er konnte nach einer guten Woche wieder entlassen werden und alle Beine sind noch dran. Und ja, ich habe die fiese "Ich bin auch Chirurgin"-Karte gezogen, um an Informationen zu kommen und Prozesse zu...beschleunigen. 

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Die Freibadsaison wurde eröffnet. Erst vom Freibad, dann von mir. Ich schwimme so viel lieber im Freien 50m-Bahnen als in der Halle 25m-Bahnen!

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Der Lieblingsbasler erfüllte mir einen Herzenswunsch und besuchte am ungefähr heissesten Tag des bisherigen Sommers mit mir die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin. Ich war angesichts der unglaublichen Auswahl so erschlagen, dass ich, bis auf eine kleine Vanilleblume, gar nichts für mich mitnahm. Aber die Farben waren so toll!



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Geburtstagsessen zu Ehren der Schwiegermutter auf halber Strecke. 

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Zweites Fortbildungsmodul, wieder zwei Tage in einem schicken Hotel. Am Morgen des zweiten Tages machte ich mir aus Gründen plötzlich sehr grosse Sorgen um den Lieblingsbasler. Sein Besuch in der Notaufnahme brachte Entwarnung und Erleichterung, und ich bin den diensthabenden Kollegen sehr dankbar, dass sie alles ernst nahmen und gründlich untersuchten. Der Schreck hallte lange nach. 

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Wir fuhren vor Pfingsten für zwei Tage nach Salzburg. Wir spazierten durch die schnucklige Altstadt, assen Sachertorte, stiegen zur Festung hinauf, hatten dann bei dem schönen Wetter keine Lust, sie auch zu besichtigen und stiegen wieder hinunter, sassen im Park von Schloss Mirabell, assen einmal deftig und einmal schick zu Abend und schon waren die zwei Tage vorbei. 





Sehr seltsame Schuhe fanden wir dort auch, wollten sie aber auf keinen Fall käuflich erwerben. Selbst geschenkt hätten wir sie angesichts der Biomaterial-Verzierung nicht genommen...sowas grusliges!


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Von Salzburg aus fuhren wir nach Ruhpolding. Dort verbrachten wir mit der ganzen Familie ein verlängertes Pfingstwochenende. Je nach Besetzung waren wir zwischen 11 und 15 Personen zwischen 6 Monaten und 70 Jahren. Alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, war manchmal schwierig. Wir schauten uns das Biathlonzentrum an, besuchten die Windbeutelgräfin, fuhren nach Herrenchiemsee und besichtigten das (völlig abgefahrene!) Schloss, fuhren mit der Seilbahn auf den Rauschberg, assen Kaiserschmarrn, Kuchen und Käsespätzle, übten mit Nichte 2 das Krabbeln, sprangen mit Nichte 1 auf dem "Trampelin" und lasen dem Bonusneffen das Sams vor.

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Kaum ist man mal eine Woche weg, blüht schon alles! Wir sollten öfter wegfahren. 




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Das letzte Wochenende begann mit Friseurbesuch und Erdbeeren satt sehr vielversprechend. 
Statt Grillen bei der Cousine und "Schwimmebad"-Besuch mit Nichte 1 gab es für den Lieblingsbasler und mich im weiteren Verlauf dann aber nur Magen-Darm mit Kopfschmerzen. Örgs. 
 

Montag, 15. Mai 2017

Wochenschnipsel KW 19

Sushi mit der liebsten Studienfreundin...die Woche begann schon mal nicht schlecht!

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Nachdem ich monatelang eher passives Mitglied meines Fitnessstudios war, schwang ich mich mal wieder auf den Crosstrainer und machte auch gleich noch einen Trainertermin aus. 10 Jahre OP-Tisch haben mir weniger Rückenschmerzen beschert als 1 Jahr Schreibtisch!

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Schwimmbadblaues Hallenbad. Die Freibadsaison wird erst nächste Woche eröffnet (also, vom Freibad. Wann ich die eröffne, hängt definitiv vom Wetter ab). 

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Im Tanzkreis kam der Quickstep dran. Bei Profis sieht das ungefähr so aus, bei uns - wenn überhaupt - so. Quick fand ich ihn schon mal, an den Steps müssen wir noch arbeiten.  

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Pünktlich aufs Wochenende hin hängte ich mir den Rücken aus. Wird wohl eine muskuläre Verspannung gewesen sein, Wärme und moderate Bewegung richteten es wieder. 

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Alle Jahre wieder - der ESC. Ich kann jetzt nicht gerade behaupten, dass mein Favorit gewonnen hätte. Ich fand das Lied aus Portugal zwar nicht schlecht, für mich ist das aber eher eine Filmmusik aus dem letzten Jahrhundert. Ich war für Moldau (auch wenn ich jedes Jahr wieder nachschauen muss, wo das nochmal genau ist). 

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Am Sonntag nahm ich mir in einer Regenpause gegen Abend den Giersch nochmal vor. Dabei fand ich im Beet einige der Stauden, die ich letztes Jahr gesetzt hatte und von denen ich bis gestern dachte, dass sie eingegangen wären. Sind sie gar nicht, es war ihnen bisher wohl nur zu kalt und nass.  

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Während ich mit dem Giersch zugange war, räumte der Lieblingsbasler die ranzigen alten Clubsessel (die inzwischen nur noch von den Katzen für ... Katzendinge genutzt werden) aus dem Gartenhüttchen und fand dabei ... tadaaaa ... das vermisste Ostergeschenk! Da wird sich nächste Woche aber jemand freuen, dass er doch noch eine Jogginghose bekommt :-)

Sonntag, 7. Mai 2017

Wochenschnipsel KW 18

Den verregneten Maifeiertag verbrachten wir lesend vor dem Kaminfeuer. Abends hörte der Regen immerhin so lange auf, dass wir uns zu einem Spaziergang aufraffen konnten. Fünf Minuten, nachdem wir losgelaufen waren, war ich sehr froh über meinen mitgenommenen Schirm. Der Lieblingsbasler (der keinen Schirm mitgenommen hatte, weil seine Wetterapp eine Regenpause von über 30 Minuten verkündet hatte) wurde plötzlich sehr kuschelbedürftig. 

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Die grosse Flauschoffensive ist fertig und durfte mir diese Woche gleich schon den Hals wärmen. Babyalpaka mit Seide...so weich und leicht! Der ganze Schal wiegt knapp 70 g und hat (gewaschen und gespannt) eine Länge von fast 2 m.

 

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Ich topfte die Dahlienknollen, die im Keller überwintert hatten, in grosse Kübel, um sie an einem geschützten Platz schon mal etwas vorzuziehen. Ausserdem säte ich Zwerg-Kapuzinerkresse.

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Check-Up-Termin bei der Hausärztin. Ich finde ja auch, dass ich ziemlich gesund bin, aber schön, wenn es nochmal jemand so sieht. Was mich immer noch erschreckt ist, dass ich alt genug für einen Check-Up bin...

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Tagebuchgebloggt. 

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Lustiges Familienessen mit meinen Eltern, der Schwester und ihrem Freund und den Kindern. Nichte 1 spricht ununterbrochen (und inzwischen verstehe ich sogar über 50% des Gesagten), Nichte 2 übt fleissig das Drehen, freut sich wie ein Schnitzel über ihren Karottenbrei und lacht allerliebst. 

Samstag, 6. Mai 2017

Tagebuchbloggen 5/17

Frau Brüllen fragt, was ich den ganzen Tag so mache. Wieso und warum steht dort

Der Wecker läutet um 06:10 Uhr, der Lieblingsbasler steht auf und geht duschen.Ich nicke noch einmal ein und stehe eine halbe Stunde später auf. Nach dem Duschen mache ich mir Porridge mit Birnen zum Frühstück und lese nebenher den Lokalteil der Zeitung. Nach dem Frühstück folgen schminken, fönen, anziehen. Dann räume ich Wohn- und Esszimmer auf, stelle die Stühle hoch und schicke den Staubsaugroboter los. Um 08:15 Uhr fahre ich los zur Arbeit. 
Mein erster Termin erscheint gleich mal nicht, geht ja gut los. Der Schreibtisch ist auch so voll genug, der nächste Termin erscheint, und ich gutachte so vor mich hin. Nach der Mittagspause habe ich Dienst an der Freitags-Hotline, die Zentrale stellt Punkt 13:00 Uhr auf meinen Apparat um. Bis 16:00 Uhr beantworte ich sinnvolle und weniger sinnvolle Anfragen. Dann stelle ich die Anlage auf den Nachtmodus um, schliesse meine Akten ein (Datenschutz!) und fahre in die Heimatstadt. 
Ich besorge beim Metzger Kalbsschnitzel und Hackfleisch, fahre zum Spargelstand (und kaufe dort ein fast schon lächerliches Pfund, der Lieblingsbasler weigert sich nämlich, heute schon wieder Spargel zu essen und bekommt deshalb Blumenkohl) und erledige danach noch den Einkauf im Drogeriemarkt. 
Zu Hause angekommen steht die Biokiste schon vor dem Haus. Ich verräume das Gemüse und die restlichen Einkäufe, schäle schon mal den Spargel, räume die Stühle wieder vom Tisch, lasse eine Maschine Wäsche laufen und falte die getrocknete Wäsche zusammen. 
Dann drehe ich eine Runde durch den Garten. Weil der Boden noch sehr nass ist, lasse ich das mit dem Unkrautjäten schnell sein (macht in dem Schlamm einfach keinen Spass, und bis auf 5 m habe ich eh schon die ganze Rabatte durch) und zupfe nur hier und da Verblühtes weg. 
Der Lieblingsbasler kommt nach Hause, wir unterhalten uns ein Bisschen. Während er anfängt zu kochen, hänge ich die Wäsche auf und lasse die nächste Maschine laufen. Meine Schwester teilt per Whatsapp mit, dass sie am Sonntag mit Kind und Kegel bei meinen Eltern zum Mittagessen sein werden. Ich rufe meine Mutter an und melde den Lieblingsbasler und mich auch an. 
Wir essen um 19:45 Uhr, danach bleiben wir auf dem Schweizer Sender beim Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg hängen. Ich kenne das Buch, der Lieblingsbasler nicht. Der Film ist ok, aber kein absolutes Must-See. Ich stricke an einem Langzeit-wip weiter und merke nach zwei Reihen, dass ich vor fünf Reihen einen Fehler eingebaut habe. Weil keine Lifelines drin sind und das Muster zum einfach mal so aufziehen nicht geeignet ist, stricke ich zurück. Pünktlich zur heute-show schlafe ich auf dem Sofa ein, als ich wieder aufwache, ist erstens die heute-show vorbei und zweitens nicht mehr der fünfte.

Montag, 1. Mai 2017

(Fast schon)-Monatsschnipsel KW 15/16/17

Nachdem der Lieblingsbasler und ich im Urlaub ein bisschen herumgerechnet hatten, stellte ich den Antrag auf Arbeitszeitverkürzung. Ein freier Tag unter der Woche sorgt hoffentlich für etwas mehr Ruhe im Terminchaos. 

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Am Gründonnerstag hatte keiner Lust zu kochen. Wir lösten einen Gutschein im Dortgasthof ein. War lecker, aber ich glaube trotzdem, dass ein Teil der Rinderfiletspitzen vom Wildschwein kam! 

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Karfreitag färbte ich 30 Eier. Darauf freue ich mich immer das ganze Jahr!

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Unser neuer Mitbewohner. Wir nennen ihn Robbi und haben ihn schon furchtbar lieb.




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Die Geburtstagssocken für die Schwiegermutter wurden fertig. 


Und weil ich nichts mehr zum Stricken hatte, musste ich spät nachts noch die grosse Flauschoffensive anstricken. Baby-Alpaka mit Seide...so weich!



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Osterkuchen mit Herz.

  
Eigentlich hätte ja ein Hase im Kuchen auftauchen sollen. Nun, der eine Hasenausstecher war zu gross, der andere zu klein, und am Ostersamstag war in der Heimatstadt auf die Schnelle kein Hasenausstecher passender Grösse zu bekommen. Aber Herz geht ja immer. 

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Am Ostersonntag traf sich die Familie bei uns zum Brunch. Wir planten viel weniger Essen ein als letztes Jahr und hatten trotzdem mindestens genausoviel übrig. Irgendwo war da wohl ein Rechenfehler, immerhin waren wir ein Kopf mehr! (Na gut, der gehörte Nichte 2, und die hatte ihre eigene Milchbar dabei und wollte / konnte / durfte noch keinen Butterzopf mit Hagelslag futtern.)


Die Osterhasensuche im Garten war eine kalte und nasse Angelegenheit, die Geschenke waren recht schnell mit "Pappmaché" überzogen. Eines der Geschenke hatten die Osterhäsinnen tatsächlich so gut versteckt, dass wir es bis heute nicht wieder gefunden haben. Nächstes Jahr werde ich wohl Grundstückspläne vorbereiten, auf denen die Verstecke farbig markiert werden können!

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Ostermontag feierte mein Vater seinen Geburtstag mit einem Ausflug in den Schwarzwald. Kaffee und Kuchen in Lenzkirch, Abendessen in Oberried, und wenn es dazwischen nicht so schrecklich geregnet hätte, wären wir bestimmt auch noch Spazierengegangen :-)

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Kabarett in der Stadt der Musik (wer denkt sich denn diese Stadtslogans aus, bitte?!?)

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Lümmelsonntag auf dem Sofa. Nur lesen und ins Feuer starren. Kontrastprogramm zur vergangenen Woche. 

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Weil ich erstaunlicherweise auch die letzte Bewerbungsrunde geschafft habe (da war ich mir nach meiner eher saloppen Stand-up-Präsentation damals nämlich gar nicht so sicher), durfte ich zwei Tage mit 8 weiteren tollen Teilnehmern in einem schicken Hotel verbringen, netzwerken, Führungsinstrumente kennenlernen und in Berufsfelder reinschnuppern, die ich bisher gerade mal vom Hörensagen kannte. (Sogar Controlling ist interessanter, als ich dachte.) Und das beste ist: es gibt noch 6 weitere Module!
Während ich der Sterneküche frönte, erfreute sich der Lieblingsbasler an seinem Lieblings-Junggesellen-Essen aus grauer Vorzeit (Baked beans mit Würstchen). Naja. Jeder wie er mag!

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Der Schwiegervater feierte seinen Geburtstag auf halber Strecke zwischen Basel und der Heimatstadt. Das Restaurant war sehr gut und auch noch kinderfreundlich, die Nichten hielten bis weit über ihre normale Schlafenszeit hinaus aus (jedenfalls länger als der Lieblingsbasler, aber der musste am Vortag ja auch den vorzeitigen Meistertitel für den FC Basel mitfeiern). 

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Sonntagsbesuch vom alasKAgirl. Passenderweise hatte ich am Samstag ihr Rhabarbermuffinsrezept ausprobiert, um den Biokisten-Rhabarber möglichst lecker zu verwerten (und weil noch übrige Streusel vom Crumble neulich in der Tiefkühle waren, kamen die auch gleich noch drauf). Kann ich empfehlen, die Muffins sind nicht nur kinder-, sondern auch eindeutig erwachsenentauglich. 


Mittwoch, 12. April 2017

Wochenschnipsel KW 14

Ab nach Amsterdam! Wir schlafen halbwegs aus, steigen dann in den Zug und sind nach zwei Mal umsteigen schon am späten Nachmittag dort. 




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Ich bekomme auf dem Blumenmarkt fast einen Farbflash. Und wenn der Lieblingsbasler nicht interveniert hätte, hätten wir eventuell einen zweiten Koffer für die Rückfahrt gebraucht. Aber hey, "Tulpen aus Amsterdam"! Wer jetzt keinen Ohrwurm hat, ist ein Banause. 




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Auf dringenden Wunsch einer nicht näher genannten Person besuchen wir den wunderbaren Wollladen von Stephen & Penelope und ich kaufe gar nicht mal so viel Wolle für gar nicht mal so wenig Geld. Aber der Laden ist so schön! Und die Wolle auch!
Wenn sie gross ist, wird sie mal ein Shockwaves, die TML in Blautönen.  


 

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Auf dringenden Wunsch des Lieblingsbaslers besuchen wir das Schifffahrtsmuseum. Das ist wirklich toll, auch wenn man nicht soooo sehr auf Schiffe steht wie der Lieblingsbasler. 

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Wir fahren einmal tagsüber und einmal nachts durch die Grachten, und auch das ist toll. 



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Das Rijksmuseum bietet eine super App an, die kann man sich kostenlos runterladen und sich dann auf dem eigenen Handy zu vielen Gemälden oder anderen Exponaten Erklärungen anhören. Quasi eine guided tour via App

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Wir kaufen noch ein bisschen Käse und müssen dann auch schon wieder nach Hause. 

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Ich vergrabe sehr viele Tulpenzwiebeln und einige Phloxe im Garten und bin sehr gespannt, ob die Farben wirklich so toll werden wie auf den Fotos. 

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Ich rücke dem Unkraut zu Leibe (der Giersch hat schon wieder Weltherrschaftstendenzen!) und säe - recht spät - die Tomaten (und sehr spezielle Peppers. Meine Schwester ist die Königin des kreativen Mitbringsels!).    

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Zum Wochenabschluss gibt es ein Eis mit den Nichten. Davon leider kein Foto, ich war zu sehr damit beschäftigt, kleine gierige Hände (die auch einen Eisbecher vor sich hatten) aus meinem Eisbecher zu vertreiben und mit Feuchttüchern zu reinigen. Meine Erdbeeren sahen wohl besser aus.