Montag, 16. Oktober 2017

Wochenschnipsel KW 41

Auto Nr. 1 bekam Winterreifen. Hier in Badisch-Sibirien habe ich die lieber früher als später drauf!

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Besuch bei den Nichten. Nichte 1 teilte bereitwillig ihre Schokokekse mit mir, Nichte 2 muss das mit dem Turm-umwerfen wohl noch lernen. 

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Diese Woche waren wir zwei Mal im Tanzkurs, weil wir nächste Woche nicht können. Es wird wieder vermehrt auf Technik geachtet, so kann sogar ein langsamer Walzer schweisstreibend werden. 

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Bei Spätsommerwetter begann ich, den Garten winterfest zu machen. 

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Am ersten wirklich richtig freien Sonntag seit Wochen buk ich spontan einen Marmorkuchen (den Lieblingsbasler gelüstete es schon samstags danach, und der wegen Gartenarbeit-und-keine-Zeit-zum-Backen gekaufte Marmorkuchen aus dem Nachbarort war kein annehmbarer Ersatz). 



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Noch einmal einen ganzen Nachmittag lang kurzärmlig auf der sonnigen Terrasse sitzen und lesen. Wer weiss, wann wir das das nächste Mal können! 

 

Montag, 9. Oktober 2017

Wochenschnipsel KW 38 / 39 / 40

Weil die Praxis uns neulich zu wenig Blut abnahm, durfte ich endlich mal wieder selbst Blut abnehmen. Dem Lieblingsbasler, morgens um halb sieben. Er war skeptischer, als ein guter Ehemann es sein sollte...und hinterher angenehm überrascht, dass er fast nichts gemerkt hatte. Gelernt ist gelernt :-)
Leider weigerte er sich vehement, unter meiner Anleitung dann eine Blutentnahme bei mir durchzuführen. Und weil ich das einhändig eben auch nicht kann, wurde es dann doch noch kompliziert. Ließ sich aber lösen.

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Eine Woche Fortbildung, in einem anerkannten Kurort mit Therme. 

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Übers Wochenende dann ab nach Hause, Wäsche waschen, bügeln, umpacken. Außerdem Friseur, 60. Geburtstag in der Familie, Bundestagswahl und KaffeeundKuchen. 

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Dann noch einmal eine Woche Fortbildung. In sehr schöner Natur (und sonst gab es da eher nix. Außer eben der Therme.)



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Früh morgens Fahrt durch den herbstlichen Schwarzwald, zur Taufe von Nichte 2. 



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Am freien Montag sehr viele Termine abgehakt. 

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Den Feiertag verbrachte ich dann endlich mal wieder zu Hause, mit heißer Schokolade, Strickzeug und "Gosford Park". 



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Uah, das erste Mal Nachtfrost, das erste Mal Scheibe kratzen. Nachmittags erntete ich dann noch den Rest der Tomaten. Die können auch drinnen noch nachreifen, und dann werden sie zu Sugo!



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Unsere Quittenernte hat sich im Vergleich zum Vorjahr verdoppelt. 


Da zwei Quitten für Quittengelee aber dennoch nicht ausreichen, bekam ich von der Arbeitskollegin einige Kilos mitgebracht. Aus denen wurde erst Quittensaft, dann Quittengelee. Sehr fein!

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Überraschungsbesuch von Freunden aus der Schweiz mit ihrer 3 Monate alten Tochter. Wir gingen aufs Herbstfest, abends essen und am nächsten Morgen ging der Lieblingsbasler noch mit ihnen in den Schwarzwald. 

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Für mich gab es statt Schwarzwald lieben Frühstücksbesuch vom alasKAgirl und einer weiteren Schulfreundin. Wir frühstückten bis um drei, wenn ich mich nicht irre :-)

 

 

 

Sonntag, 17. September 2017

Wochenschnipsel KW 36 / 37

Die Cousine sah ein, dass sie niemals wirklich gerne stricken / häkeln oder sonst irgendetwas mit Wolle machen wird und räumte ihren stash. Ich ging mit zwei Tüten Wolle nach Hause (und denke seitdem intensiv über eine zweite Woll-Kommode nach). 

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Meine Oma wurde 94. Erstaunlich, wie fit man mit 94 noch sein kann (auch wenn sie inzwischen ein bisschen abbaut und sich ärgert, dass sie so vieles vergisst). 

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Ein fieser Schnupfen kam drei Tage, blieb drei Tage (freundlicherweise übers Wochenende) und ging drei Tage. 

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Die nächsten beiden Gartenbauer kamen, schauten sich unseren "Abhang der Schande" an und versprachen Kostenvoranschläge. So langsam bin ich irritiert, habe ich von insgesamt vier Gartenbauern doch bisher 0 Kostenvoranschläge erhalten. 

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Freiburg-Nachmittag mit dem Lieblingsbasler. 

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Zwei Tage Fortbildung. Anstrengend, aber gut. 

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Yippieh, Reitturnier! Nach sechs Stunden Nichten- und Bonusneffenbespassung war ich zum einen rechtschaffen müde, zum anderen so durchgefroren, dass nur noch die Badewanne half. 



 

Montag, 4. September 2017

Wochenschnipsel KW 33 / 34 / 35

Terrassen-Raclette mit der Schwester-Familie. 

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Beim Geburtstag der Tante auf der Veranda nachts ziemlich gefroren (und beim Nachhausekommen festgestellt: es waren nur 11°C. Da kann man auch mal frieren!).

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Zwetschgenkuchen mit der Nachbarin. 



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Besuch von einem Gartenbauer, der viele Bedenken trug. Bin mal auf den Kostenvoranschlag gespannt!

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Freibad, Freibad, Freibad. Die Saisonkarte muss reingeschwommen werden. 

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Wegen "einer wird ein Jahr älter, und das bin leider ich" gab es Kuchen, Blumen, Geschenke und vor allem viele Gäste. 








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Sommerlicher Abendspaziergang mit den Schwiegereltern in die beste Hawaii-Toast-Lokalität der Heimatstadt. 

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PZR, die Abkürzung des Grauens. Egal, wie gut ich meine Zähne putze und mit Zwischenraumbürstchen reinige, die Fachkraft hat immer noch mehr gute Tipps auf Lager... vermutlich kann man es einfach nicht richtig machen, wenn man keine Spezialausbildung fürs Zähneputzen hat. 

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Der nächste Gartenbauer kommt und hat viel weniger Bedenken. Auch hier erwarte ich den Kostenvoranschlag gespannt. 

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Spontanes Abendessen bei den Nachbarn am letzten lauen Sommerabend. Sehr schön!

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Es herbstelt so vor sich hin und ich bin froh um die Sauna meines Fitnessstudios. 

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Sonntagsbesuch von einer Studienfreundin aus Hamburg, die mit Mann und Kindern im Schwarzwald urlaubt.

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Zwei winzige wollige Kleidungsstücke zum Verschenken werden fertig. 

 









Montag, 14. August 2017

Wochenschnipsel KW 30 / 31 / 32

Bevor es zurück an den Schreibtisch ging, gab es erst noch eine Fortbildung im schicken Hotel. 

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Grillfest mit der Cousinenfamilie wegen "Kindergeburtstag"...ähäm...das Kind ist jetzt 17. 

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Ich verarztete einen sehr kleinen Commotio-Patienten (wobei ich erstmal googlen musste, was man da bei Vögeln so macht. Stationäre Aufnahme, stündliches Neuromonitoring, i.v.-Flüssigkeitsgabe und Nahrungskarenz erschienen mir nicht so passend.).



Das hat aber auch ordentlich geknallt, als der kleine Rotschwanz gegen die Scheibe geflogen ist! Nach ca. zwei Stunden wurde ihm meine Fürsorge dann zu doof und er hüpfte aus der Kiste. Nach einer weiteren Stunde, in der er mehr oder weniger benommen auf der Terrasse herumsprang, flog er schliesslich davon. Wir glauben fest daran, dass es ihm wieder gut geht (und bilden uns ein, es sei der gleiche Rotschwanz, der jeden Abend auf dem Hausdach sitzt und schimpft).  

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Der durch Fortbildung-Urlaub-Fortbildung etwas verwilderte Garten forderte Einsatz...wir wundern uns immer noch darüber, wieviel Biomasse so ein Garten übers Jahr erzeugen kann!




Immerhin gedeiht die Tomatenplantage prächtig. 



Die "special peppers" sehen irgendwie gar nicht so special aus... 

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Ausflug auf das Fest der Pferde mit der Familie der Schwester. Jeder Hindernissprung wurde von Nichte 1 mit einem langgezogenen "Uiiiiiiii!" kommentiert (wenn sie nicht gerade auf der Hüpfburg war). 

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Fahrt in das gute Gartencenter in der Doppelstadt, um endlich alles, was übers Jahr im Garten so kaputtging, zu ersetzen. Note to myself: lieber gleich in die Doppelstadt fahren, dort gibt es wenigstens alles. Auch herzallerliebste Regenmesser :-)



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Die rockenden Socken wurden fertig. 



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Die liebste Studienfreundin und ihre Frau kamen zu Besuch, und wir grillten ganz intensiv Schweizer Wurstspezialitäten. Zum Frühstück am nächsten Morgen kam noch eine weitere Studienfreundin vorbei. So könnte gerne jedes Wochenende sein!

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Zur Abwechslung und Ablenkung gab es dann mal wieder eine so richtig normale Arbeitswoche. 

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Manchmal freut man sich über Entscheidungen, die man vor einem halben Jahr getroffen hat. 

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Wochenendhausputz und Belohnungs-Torte im Garten. 

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Die Cousine wurde 60 und feierte ganz gross. Ich mag es ja sehr, meine Familie mal wieder komplett zu treffen. Wenn es dazu dann noch so leckeres Essen gibt, geht das als perfekter Sonntag durch. 
 

Sonntag, 23. Juli 2017

Wochenschnipsel KW 28/29

Endlich Urlaub! Wir flogen nach Edinburgh, nahmen den bestellten Mietwagen in Empfang und fuhren (natürlich links, kurzfristig sogar einen Tick zu weit links für den Aussenspiegel) nach Stonehaven. Dort verbrachten wir drei Tage, assen Fish und Chips, besichtigten Dunnottar Castle, schwammen im Meerwasserfreibad und spazierten an der Küste entlang. 



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Weiter ging es durch die Grampians in ein winziges Dorf, etwas nördlich von Inverness, auch dort blieben wir ein paar Nächte. Zufällig waren in Inverness gerade Highland Games, wir liessen sie uns nicht entgehen (und wissen jetzt, dass es da gar nicht ständig nur um Baumstammwerfen geht. Es gibt auch Wettbewerbe im Dudelsackspielen und Highland Dancing!). 

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Danach wagten wir uns in die angebliche Touristenhölle Pitlochry. Wir fanden es dort ganz zauberhaft und überhaupt nicht so überlaufen, wie der Reiseführer behauptet hatte. Ausserdem hatten wir sehr grosses Glück mit dem Hotel (und noch mehr Glück, dass wir uns für Halbpension entschieden hatten, die Küche war nämlich so unglaublich gut, dass wir uns jeden Tag schon direkt nach dem Frühstück wieder aufs Abendessen freuten :-) 

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Für zwei Tage fuhren wir noch an die Westküste nach Oban, und dieses Mal hatte der Reiseführer mit seiner Warnung leider recht. Vielleicht lag es daran, dass in Schottland gerade Sommerferien waren, vielleicht waren wir durch die vielen Tage in der "Einsamkeit" der Highlands nichts mehr gewöhnt, aber wir fanden den Ort ziemlich überlaufen. Das Wetter war mit 27°C allerdings phantastisch. 

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Bevor wir zurückflogen, verbrachten wir noch zwei Tage in Edinburgh.



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Hagelschauer auf dem Rückweg vom Flughafen ergibt eine diskrete Formveränderung am Autodach. 

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Besuch bei den Nichten, um die neuen Fertigkeiten zu bestaunen. Nichte 1 spricht wie ein Buch, Nichte 2 kann jetzt krabbeln (und freut sich darüber wie ein Schnitzel).

 

Sonntag, 9. Juli 2017

Wochenschnipsel KW 26 / 27

Ich nutzte den freien Montag, um die Fenster zu putzen, was mit weitem Abstand meine verhassteste Hausarbeit ist. Zur Belohnung ging es ins Freibad. 

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Die Woche verflog mit dringlichen "muss ich unbedingt vor Fortbildung - Urlaub - Fortbildung noch erledigen"-Dingen. 

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Der Kaminkehrer wollte auch unbedingt noch vor Fortbildung - Urlaub - Fortbildung kommen. 

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Der "Milo" für die Tochter der Grosscousine wurde endlich fertig. Nachdem ich mich beim ersten mit der Grösse etwas verschätzt hatte (der erste wurde nämlich so klein, dass das Referenzbaby (Nichte 2) fast operativ daraus entfernt hätte werden müssen), wanderte der erste Milo in die Geschenkkiste für ein Winterbaby und ich strickte alles nochmal eine Nummer grösser.



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Am Wochenende besuchten wir mit der Schwester samt Familie erst das Poloturnier (was eigentlich nur mit der Hüpfburg bei Nichte 1 und dem Bonusneffen punkten konnte) und anschliessend den Mittelaltermarkt im 1200 Jahre alten Ortsteil. Dort fanden es alle auch ohne Hüpfburg toll. 

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Sonntagabend fuhr ich beruflich nach Fulda. Dort bildete ich mich eine Woche lang fort, ging mit den Kollegen aus ganz Deutschland in den Biergarten und erfuhr auf der Stadtführung einiges über Fachwerk. Doch doch, es ist ganz nett dort, in der Mitte Deutschlands. 






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Auf den Zugfahrten wuchs ein bunt geringelter "Jeck". 




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Zu Hause läuteten der Lieblingsbasler und ich den Urlaub mit Hawaiitoast im Biergarten ein. 

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Bewältigung des Mount Washmore. 

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Sechs Stunden zwei kleine Kinder hüten macht zwei Erwachsene sehr müde. 

Montag, 26. Juni 2017

Wochenschnipsel KW 25

Mein erster Mammographietermin. Es war 1. gar nicht so schlimm wie befürchtet und 2. wurde nichts auffälliges gefunden. Nicht nur von meinem Herzen fiel ein Stein! 
Muss ich trotzdem nicht so bald nochmal haben. 

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Erdbeermarmelade, für ein schöneres Leben

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Die Pfingstferien sind vorbei, es wird wieder getanzt. Wir können jetzt auch den grossen Kreisel im langsamen Walzer (fast so wie der kleine Kreisel, nur mit deutlich mehr Schwung. Schwung kann er, der Lieblingsbasler!). 

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Regionalkonferenz in Freiburg bei 35° C im Schatten. Den Tag im klimatisierten Sitzungsraum zu verbringen war nicht die schlechteste Wahl. 

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Unsere Autos tragen jetzt Sommerschuhe. Zumindest für die nächsten 2,5 Monate :-)

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Nach der Arbeit ins Freibad zu fahren, fühlt sich fast an wie Ferien. Ich arbeite daran, dass sich die Saisonkarte dieses Jahr auszahlt. 

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In der Heimatstadt wurde am Wochenende gross gefeiert, wir feierten mit. Am Sonntag kam auch die Schwester mit Anhang dazu. Nichte 1 war glückselig, weil überall Musik gespielt wurde, und tanzte den ganzen Tag.

Sonntag, 18. Juni 2017

Wochenschnipsel KW 24

Die erste "richtige" 80%-Woche, montags habe ich jetzt immer frei. Da durfte gleich mal der Elektriker kommen, um die Klingelanlage zu reparieren. Nach nur drei Stunden und vielen unterdrückten Flüchen seinerseits klingelt sie nun wieder. 

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Ich nutzte den Rest des Tages für alles, was ganz dringend gemacht werden musste. Also z.B. die Ablage, das Zusammensuchen von Steuerunterlagen und die Herstellung von Holunderblütengelee und Holunderblütensirup. 



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Weil ich dabei zuerst ein Glas Holunderblütengelee und dann, nachdem die Küchenfronten und der Boden nicht mehr klebten, eine Flasche Holunderblütensirup umwarf, ging ich gleich noch einkaufen. Der Fliesenreiniger war nämlich alle, und ich sag`s mal so: Wasser alleine war da irgendwie machtlos. 

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Ich hospitierte einen Tag beim stellvertretenden Geschäftsführer und erfuhr gar spannende Dinge. Die sind aber leider noch schrecklich geheim, so dass ich auf der Arbeit jetzt höllisch aufpassen muss, damit das so bleibt. 

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Den Feiertag verbrachte ich teils im Rosenbeet, teils mit der Planung des bald anstehenden Schottlandurlaubs. 

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Zum Wochenende hin grosse Aufregung: aus Gründen darf ich nächste Woche zur Mammographie. Auch wenn ich mir zu 98% sicher bin, dass alles gut ist, hat mein Hinterkopf schon Plan A, B und C parat. 

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Zur Ablenkung ging es mit Nichte 1 auf die Südwestmesse, abends grillten wir mit meinen Eltern. 

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Den geplanten Frühstücksbesuch des alasKAgirls musste ich dann leider absagen, weil der Lieblingsbasler die Magen-Darm-Nummer vom letzten Wochenende einfach noch mal wiederholte.
 

Holunderblütengelee

Damit ich mir nicht jedes Jahr wieder neu überlegen muss, wie ich das letztes Jahr noch gleich gemacht habe, schreibe ich hier einmal auf, wie ich Holunderblütengelee herstelle. 



Ich nehme: 

20 - 30 Holunderblütendolden
2 l Wasser
500 g Gelierzucker 3:1
5 g Zitronensäure
1 EL Rosenwasser

Die Holunderblütendolden sanft schütteln, bis alles, was krabbelt, rausgefallen ist. Die kleinen Blüten von den grossen Stielen schneiden, in das Wasser geben und ca. 24 h im Kühlschrank stehen lassen. 
Das Holunderblütenwasser dann durch ein mit einem Mulltuch ausgeschlagenes Sieb giessen, die Holunderblüten etwas ausdrücken. 
1,25 l Holunderblütenwasser mit 500 g 3:1-Gelierzucker aufkochen, Zitronensäure zugeben, vier Minuten sprudelnd kochen lassen, 1 EL Rosenwasser zugeben und in saubere Twist-Off-Gläser füllen. Gläser verschliessen und für 10 Minuten auf den Kopf stellen.  

Aus dem restlichen Holunderblütenwasser kann man, wenn man möchte, Holunderblütensirup herstellen. 

Montag, 12. Juni 2017

Wochenschnipsel KW 20 / 21 / 22 / 23

Wie war das noch gleich, wenn der Blog leer bleibt, ist das Leben voll? Hier war es jedenfalls so (und um die Spannung gleich vorneweg rauszunehmen, nichts davon hatte mit Kinderwunsch zu tun...da ist nämlich gerade Pause, brauchen sowohl Körper als auch Seele dringend). 

Der Arbeitgeber liess freundlicherweise einen Ergonomieberater für unser Team kommen, und weil der Rücken in letzter Zeit immer wieder zickte, nahm ich das Angebot dankend an. Ob es jetzt an den Tipps des Ergonomieberaters lag oder daran, dass ich wieder regelmässiger Sport treibe...der Rücken zickt jetzt jedenfalls deutlich weniger.

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Sonntägliches Grillen mit der Familie im sonnigen Garten. 



 
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Mein Vater musste wegen einer Sache, die er deutlich lockerer nahm als ich, ins Krankenhaus. Vermutlich stresste es mich auch deutlich mehr als ihn, was wiederum wohl daran lag, dass ich durchaus schon Beine amputiert habe und er nicht. Letztendlich ging bisher alles gut, er konnte nach einer guten Woche wieder entlassen werden und alle Beine sind noch dran. Und ja, ich habe die fiese "Ich bin auch Chirurgin"-Karte gezogen, um an Informationen zu kommen und Prozesse zu...beschleunigen. 

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Die Freibadsaison wurde eröffnet. Erst vom Freibad, dann von mir. Ich schwimme so viel lieber im Freien 50m-Bahnen als in der Halle 25m-Bahnen!

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Der Lieblingsbasler erfüllte mir einen Herzenswunsch und besuchte am ungefähr heissesten Tag des bisherigen Sommers mit mir die Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin. Ich war angesichts der unglaublichen Auswahl so erschlagen, dass ich, bis auf eine kleine Vanilleblume, gar nichts für mich mitnahm. Aber die Farben waren so toll!



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Geburtstagsessen zu Ehren der Schwiegermutter auf halber Strecke. 

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Zweites Fortbildungsmodul, wieder zwei Tage in einem schicken Hotel. Am Morgen des zweiten Tages machte ich mir aus Gründen plötzlich sehr grosse Sorgen um den Lieblingsbasler. Sein Besuch in der Notaufnahme brachte Entwarnung und Erleichterung, und ich bin den diensthabenden Kollegen sehr dankbar, dass sie alles ernst nahmen und gründlich untersuchten. Der Schreck hallte lange nach. 

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Wir fuhren vor Pfingsten für zwei Tage nach Salzburg. Wir spazierten durch die schnucklige Altstadt, assen Sachertorte, stiegen zur Festung hinauf, hatten dann bei dem schönen Wetter keine Lust, sie auch zu besichtigen und stiegen wieder hinunter, sassen im Park von Schloss Mirabell, assen einmal deftig und einmal schick zu Abend und schon waren die zwei Tage vorbei. 





Sehr seltsame Schuhe fanden wir dort auch, wollten sie aber auf keinen Fall käuflich erwerben. Selbst geschenkt hätten wir sie angesichts der Biomaterial-Verzierung nicht genommen...sowas grusliges!


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Von Salzburg aus fuhren wir nach Ruhpolding. Dort verbrachten wir mit der ganzen Familie ein verlängertes Pfingstwochenende. Je nach Besetzung waren wir zwischen 11 und 15 Personen zwischen 6 Monaten und 70 Jahren. Alle Interessen unter einen Hut zu bekommen, war manchmal schwierig. Wir schauten uns das Biathlonzentrum an, besuchten die Windbeutelgräfin, fuhren nach Herrenchiemsee und besichtigten das (völlig abgefahrene!) Schloss, fuhren mit der Seilbahn auf den Rauschberg, assen Kaiserschmarrn, Kuchen und Käsespätzle, übten mit Nichte 2 das Krabbeln, sprangen mit Nichte 1 auf dem "Trampelin" und lasen dem Bonusneffen das Sams vor.

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Kaum ist man mal eine Woche weg, blüht schon alles! Wir sollten öfter wegfahren. 




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Das letzte Wochenende begann mit Friseurbesuch und Erdbeeren satt sehr vielversprechend. 
Statt Grillen bei der Cousine und "Schwimmebad"-Besuch mit Nichte 1 gab es für den Lieblingsbasler und mich im weiteren Verlauf dann aber nur Magen-Darm mit Kopfschmerzen. Örgs.